Aktuelles

Den „Día de los Muertos“ feiert das Museum für Sepulkralkultur Kassel in diesem Jahr an zwei Tagen.

Der 1. November ist dabei den „Engelchen“, den verstorbenen Kindern, gewidmet. Am 2. November um 19 Uhr eröffnet die Konsulin von Mexiko,  Cecilia Villanueva Bracho, den Hauptteil des mexikanischen Totenfestes. Dann feiern die Erwachsenen wie immer mit Tänzen und einem musikalischen Programm, bei dem eine Mariachi-Band genauso wenig fehlen darf, wie mexikanische Speisen und Getränke.

In diesem Jahr präsentiert das Museum für Sepulkralkultur „Ofrendas“ aus verschiedenen Regionen Mexikos. Doch es wird auch ein Altar für die verstorbenen Angehörigen der Besucher geben. Fotografien, Blumen und andere persönliche Gegenstände können auf dieser „Ofrenda“ für die Dauer des Festes und darüber hinaus platziert werden.

Wie schon in den letzten Jahren werden auch dieses Mal authentische Mariachi- Musik, mexikanische Tänze und kulinarischen Spezialitäten geboten sowie eine Fotoaktion mit den Besuchern.
www.sepulkralmuseum.de

"Die happy end will eine offene, transparente und respektvolle Annäherung an die Tabuthemen Sterben, Tod und Bestattung in einem öffentlichen Kontext wagen“, erklärt Messeveranstalter Dieter Holhorst, der am Sonntag, 10. November, von 11 bis 17 Uhr zum vierten Mal zur „happy end“ einlädt.

Im Forum Ohlsdorf auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg sollen sich die Besucher unverbindlich einen Überblick unter anderem zu folgenden Themenbereichen verschaffen können: Bestattungen/Bestattungsformen, Hospiz- und Palliativversorgung, Sterbe- und Trauerbegleitung, Vorsorge, Pflege im Alter, Hilfe bei Demenz und vielen weiteren Themen.

Mit Spannung erwartet die Bestattungsbranche die 19. FORUM BEFA, die am Samstag, 21. September, von 9 bis 17 Uhr zum dritten Mal in der Maimarkthalle Mannheim stattfindet. Geschäftsführer Udo Gentgen: „Mit ihren genau 100 Ausstellern auf einer Gesamtfläche von über 10.000 qm ist die Mannheimer Ausgabe der FORUM BEFA deutschlandweit die größte Messe nach der BEFA in Düsseldorf“. Im Fokus der Messe stehen diesmal die Bestattungsfahrzeuge.
Mehr dazu in der kommenden Ausgabe der eternity, die Ende August erscheint.

Die Hansestadt Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die vielleicht schönste Stadt der Welt, ist das Ziel des 47. Bundesjuniorentreffens der Bestatter. Termin ist der 26. bis 29. September 2019; die Anmeldungen laufen. Die Teilnehmer erwartet unterhaltsames Programm mit Spiel, Spaß, Spannung. Untergebracht sind sie im Hotel Hafen Hamburg, oberhalb der Landungsbrücken im Stadtteil St. Pauli mit einem tollen Ausblick über den Hafen und die Elbe.


Das Programm

Nach dem Check-in am Donnerstag Nachmittag ab 16 Uhr beginnt das BJT mit einem abendlichen BBQ.

Am Freitag wollen die Teilnehmer mit den Sponsoren in Kontakt treten und gemeinsam Hamburgs sündigste Meile erkunden. Nach der Tour auf dem Kiez besteht die Möglichkeit, Hamburg näher kennenzulernen.

Am Abend trifft man sich zum Essen und Feiern in besonderem Ambiente wieder – auf einem Schiff, das von den Landungsbrücken abfahrend seinen Gästen Hamburgs Hafen bei Nacht ans Herz legt.

Am Samstag wird traditionell der Tag der Aussteller und Sponsoren sein. Im Mittelpunkt steht die Hausmesse - mit einem ganz besonderem Ausblick, wie die Bestatterjunioren ankündigen.

Zur Krönung des Treffens findet natürlich auch der Galaabend statt, bevor es am

Sonntag nach dem Frühstück wieder heimwärts geht.

Die Teilnahme kostet 249 EUR bzw. 180 EUR für Auszubildende. Anmeldungen zum BJT 2019 sind am bequemsten auf der Homepage unter www.nextbjt.de  möglich. Dort gibt es auch Infos zu den Reservierungen für das Hotel.

E-Mail: info@bestatterjunioren.de

www.nextbjt.de

 

Die Aufbahrung Verstorbener zu Hause war lange Zeit üblich, geriet dann in Vergessenheit. Zum einen liegt das daran, dass nur jeder Vierte im eigenen Zuhause verstirbt. Zum anderen wurden zunehmend mehr Aufgaben rund um die Versorgung und Bestattung Verstorbener in die Hände von Bestattern gelegt.

In der Regel müssen Verstorbene jedoch erst 36 Stunden nach Eintritt des Todes in eine Leichenhalle bzw. die entsprechenden Räumlichkeiten beim Bestatter überführt werden, um gekühlt aufbewahrt zu werden. Abweichende Fristen bestehen in Brandenburg und Sachsen (24 Stunden) sowie in Thüringen (48 Stunden). In Bayern legen die Kommunen die Fristen fest. Sondergenehmigungen für einen längeren Verbleib Verstorbener zu Hause können beantragt werden. Verstorbene dürfen darüber hinaus nach dem Tod in einem Krankenhaus oder Heim auch noch einmal nach Hause gebracht werden.

Im neu erschienenen Leitfaden "Abschied nehmen zu Hause" informiert Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, über die üblichen Abläufe nach einem Sterbefall zu Hause und gibt Ratschläge für einen persönlichen Abschied im vertrauten Umfeld.

Der Leitfaden erscheint im Rahmen der mittlerweile elfteiligen Reihe "Handeln in Zeiten der Trauer". Alle Leitfäden stellt Aeternitas kostenlos zum Download bereit (www.aeternitas.de)

Mit ihrer Mischung aus Fachkongress und begleitender Messe ist die LEBEN UND TOD bis heute deutschlandweit einzigartig. Dank ihrer lebensbejahenden Atmosphäre, ihrem vielseitigen Angebot für Fach- und Privatbesucher, prominenten Gästen und hochkarätigen Experten hat sich die Veranstaltung bundesweit Anerkennung erarbeitet. „Dieser Zuspruch hat uns dazu bewogen, nach zehn Jahren neue Wege zu gehen“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. Ab Oktober 2020 wird die Veranstaltung daher zusätzlich in Freiburg stattfinden.

Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von "alt" sprechen? Wer ist also wo wann alt?

Die Ausstellung „GREY IS THE NEW PINK“ im Weltkulturen-Museum in Frankfurt betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlichen, künstlerischen sowie persönlichen und individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den

individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.

In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftler, Künstler und Lyriker, aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema in Fotografien, Filmen,

Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an.

Die Ausstellung ist bis zum 1. September zu sehen. Alle Infos unter www.weltkulturenmuseum.de

Weltweit etwa 800.000 Menschen nehmen sich pro Jahr das Leben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Global Burden of Disease“, die Mortalitätsdaten aus 195 Staaten auswertet. In absoluten Zahlen ist das ein Höchststand. Berücksichtigt man jedoch das Bevölkerungswachstum der Menschen, ist die Suizidrate von 1990 bis 2016 um etwa ein Drittel gesunken.

Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Münster muss eine Pflegeheimbewohnerin ihre Bestattungsvorsorge nicht auflösen, um Pflegewohngeld zu erhalten. In dem aktuellen Fall (Az.: 6 K 4230/17) haben die Richter anders als die zuständige Sozialbehörde einen Bestattungsvorsorgevertrag in Höhe von 10.500 Euro für eine Erdbestattung für üblich gehalten. Den Vertrag aufzulösen hätte laut Gericht für die Klägerin eine unzumutbare Härte bedeutet.

Das geringe Einkommen der Antragstellerin dürfe nach Ansicht der Richter nicht dazu führen, die Gestaltungswünsche und Kosten für ihre Bestattung einzuschränken - etwa bis auf Sozialhilfeniveau. Die Grenze des Angemessenen sei erst bei völlig überzogenen oder luxuriösen Wünschen überschritten. Auch dass der Vertrag eine finanzielle Reserve von knapp 1.000 Euro für mögliche zukünftige Preissteigerungen enthalte, sei nicht zu beanstanden.

Die Friedhöfe in Rheinland-Pfalz zeichnen sich durch eklatante Gebührenunterschiede aus. Das hat eine aktuelle Studie des Steuerzahlerbundes und der Verbraucherinitiative Aeternitas ergeben, bei der die Friedhofsgebühren der 60 größten Kommunen untersucht wurden.