Aktuelles

Die Hansestadt Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die vielleicht schönste Stadt der Welt, ist das Ziel des 47. Bundesjuniorentreffens der Bestatter. Termin ist der 26. bis 29. September 2019; die Anmeldungen laufen. Die Teilnehmer erwartet unterhaltsames Programm mit Spiel, Spaß, Spannung. Untergebracht sind sie im Hotel Hafen Hamburg, oberhalb der Landungsbrücken im Stadtteil St. Pauli mit einem tollen Ausblick über den Hafen und die Elbe.


Das Programm

Nach dem Check-in am Donnerstag Nachmittag ab 16 Uhr beginnt das BJT mit einem abendlichen BBQ.

Am Freitag wollen die Teilnehmer mit den Sponsoren in Kontakt treten und gemeinsam Hamburgs sündigste Meile erkunden. Nach der Tour auf dem Kiez besteht die Möglichkeit, Hamburg näher kennenzulernen.

Am Abend trifft man sich zum Essen und Feiern in besonderem Ambiente wieder – auf einem Schiff, das von den Landungsbrücken abfahrend seinen Gästen Hamburgs Hafen bei Nacht ans Herz legt.

Am Samstag wird traditionell der Tag der Aussteller und Sponsoren sein. Im Mittelpunkt steht die Hausmesse - mit einem ganz besonderem Ausblick, wie die Bestatterjunioren ankündigen.

Zur Krönung des Treffens findet natürlich auch der Galaabend statt, bevor es am

Sonntag nach dem Frühstück wieder heimwärts geht.

Die Teilnahme kostet 249 EUR bzw. 180 EUR für Auszubildende. Anmeldungen zum BJT 2019 sind am bequemsten auf der Homepage unter www.nextbjt.de  möglich. Dort gibt es auch Infos zu den Reservierungen für das Hotel.

E-Mail: info@bestatterjunioren.de

www.nextbjt.de

 

Der 1. Memento Tag am 8. August soll dazu anregen, sich mit dem Thema Endlichkeit auseinanderzusetzen. Dieser neue, deutschlandweite Aktionstag will dazu beitragen, den Tod, ganz im Sinne des lateinischen Ausdrucks „Memento mori“ (sei dir der Sterblichkeit bewusst), wieder mehr ins gesellschaftliche Bewusstsein zu holen.
Die Zahl der Menschen, die sich bereits umfassend mit Themen wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht auseinandergesetzt haben, ist in Deutschland in den letzten fünf Jahren zwar gestiegen, aber aus Sicht der Initiatoren des Memento Tages noch immer viel zu gering. Jeden Tag sterben in Deutschland unzählige Patienten, die nicht mehr in der Lage waren, ihre Wünsche und Vorstellungen, beispielsweise zu lebenserhaltenden Maßnahmen, zu formulieren. In diesen Fällen sind den Ärzten oft die Hände gebunden und die Angehörigen sind in der Regel völlig überfordert. Daraus resultiert nicht selten eine Maximaltherapie bis zum letzten Atemzug. Aber ist so ein Sterben im Sinne des Patienten?

Am 8. August, dem Memento Tag, werden bundesweit Aktionen zum Thema end-lich leben durchgeführt. Eine Übersicht der verschiedenen Veranstaltungen findet man auf der Webseite www.mementotag.de. Es wird eine bunte Mischung werden, die zeigen soll, wie vielfältig und lebensbejahend die Beschäftigung mit dem Thema Tod sein kann.

Alles ist erlaubt und willkommen. Kekse backen und über den Tod reden, ein Naturmandala im Freien, ein Kaffeekränzchen im Hospiz, Vorsorgeberatungen, ein Tag der offenen Tür beim Bestatter, Ausstellungen und mehr. Jeder ist eingeladen, eine eigene Aktion anlässlich des Memento Tages zu planen.

Die Idee, einen Memento Tag in Deutschland zu etablieren, stammt von der Trauerbegleiterin Iris Willecke aus Sundern im Sauerland. Sie hatte vor längerer Zeit im Internet Infos über den „Dying to Know Day“ in Australien gefunden, der dort bereits seit einigen Jahren jährlich, ebenfalls am 8. August, ausgerufen wird. Daraus entstand eine Projektgruppe, die alle weiteren Schritte plant und umsetzt. Das Team engagiert sich rein gemeinnützig und unabhängig.

Alle Infos unter www.mementotag.de


Die Aufbahrung Verstorbener zu Hause war lange Zeit üblich, geriet dann in Vergessenheit. Zum einen liegt das daran, dass nur jeder Vierte im eigenen Zuhause verstirbt. Zum anderen wurden zunehmend mehr Aufgaben rund um die Versorgung und Bestattung Verstorbener in die Hände von Bestattern gelegt.

In der Regel müssen Verstorbene jedoch erst 36 Stunden nach Eintritt des Todes in eine Leichenhalle bzw. die entsprechenden Räumlichkeiten beim Bestatter überführt werden, um gekühlt aufbewahrt zu werden. Abweichende Fristen bestehen in Brandenburg und Sachsen (24 Stunden) sowie in Thüringen (48 Stunden). In Bayern legen die Kommunen die Fristen fest. Sondergenehmigungen für einen längeren Verbleib Verstorbener zu Hause können beantragt werden. Verstorbene dürfen darüber hinaus nach dem Tod in einem Krankenhaus oder Heim auch noch einmal nach Hause gebracht werden.

Im neu erschienenen Leitfaden "Abschied nehmen zu Hause" informiert Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, über die üblichen Abläufe nach einem Sterbefall zu Hause und gibt Ratschläge für einen persönlichen Abschied im vertrauten Umfeld.

Der Leitfaden erscheint im Rahmen der mittlerweile elfteiligen Reihe "Handeln in Zeiten der Trauer". Alle Leitfäden stellt Aeternitas kostenlos zum Download bereit (www.aeternitas.de)

Mit ihrer Mischung aus Fachkongress und begleitender Messe ist die LEBEN UND TOD bis heute deutschlandweit einzigartig. Dank ihrer lebensbejahenden Atmosphäre, ihrem vielseitigen Angebot für Fach- und Privatbesucher, prominenten Gästen und hochkarätigen Experten hat sich die Veranstaltung bundesweit Anerkennung erarbeitet. „Dieser Zuspruch hat uns dazu bewogen, nach zehn Jahren neue Wege zu gehen“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. Ab Oktober 2020 wird die Veranstaltung daher zusätzlich in Freiburg stattfinden.

Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von "alt" sprechen? Wer ist also wo wann alt?

Die Ausstellung „GREY IS THE NEW PINK“ im Weltkulturen-Museum in Frankfurt betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlichen, künstlerischen sowie persönlichen und individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den

individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.

In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftler, Künstler und Lyriker, aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema in Fotografien, Filmen,

Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an.

Die Ausstellung ist bis zum 1. September zu sehen. Alle Infos unter www.weltkulturenmuseum.de

Weltweit etwa 800.000 Menschen nehmen sich pro Jahr das Leben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Global Burden of Disease“, die Mortalitätsdaten aus 195 Staaten auswertet. In absoluten Zahlen ist das ein Höchststand. Berücksichtigt man jedoch das Bevölkerungswachstum der Menschen, ist die Suizidrate von 1990 bis 2016 um etwa ein Drittel gesunken.

Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Münster muss eine Pflegeheimbewohnerin ihre Bestattungsvorsorge nicht auflösen, um Pflegewohngeld zu erhalten. In dem aktuellen Fall (Az.: 6 K 4230/17) haben die Richter anders als die zuständige Sozialbehörde einen Bestattungsvorsorgevertrag in Höhe von 10.500 Euro für eine Erdbestattung für üblich gehalten. Den Vertrag aufzulösen hätte laut Gericht für die Klägerin eine unzumutbare Härte bedeutet.

Das geringe Einkommen der Antragstellerin dürfe nach Ansicht der Richter nicht dazu führen, die Gestaltungswünsche und Kosten für ihre Bestattung einzuschränken - etwa bis auf Sozialhilfeniveau. Die Grenze des Angemessenen sei erst bei völlig überzogenen oder luxuriösen Wünschen überschritten. Auch dass der Vertrag eine finanzielle Reserve von knapp 1.000 Euro für mögliche zukünftige Preissteigerungen enthalte, sei nicht zu beanstanden.

Die Friedhöfe in Rheinland-Pfalz zeichnen sich durch eklatante Gebührenunterschiede aus. Das hat eine aktuelle Studie des Steuerzahlerbundes und der Verbraucherinitiative Aeternitas ergeben, bei der die Friedhofsgebühren der 60 größten Kommunen untersucht wurden.