Aktuelles

Wie erklärt ein Arzt seinem Patienten, dass er unheilbar krank ist? Wie überbringt der Betroffene die Nachricht seinen Angehörigen? Und mit welchen Worten können Pflegende Sterbenden Mut machen? „Kommunikation ist ein elementarer Grundpfeiler unseres Lebens – nicht zuletzt am Lebensende“, sagt Projektleiterin Meike Wengler von der MESSE BREMEN. Aus diesem Grund stellen sie und ihr Team den 11. Fachkongress LEBEN UND TOD am Freitag und Samstag, 8. und 9. Mai 2020, unter das Motto „Wir müssen mal reden…!“

Neueste Zahlen vom Statistischen Bundesamt: Im Jahr 2018 sind bei Unfällen auf den deutschen Autobahnen 424 Menschen ums Leben gekommen. Wie Bundesamt weiter mitteilt, war nicht angepasste Geschwindigkeit für 196 beziehungsweise 46 Prozent der Autobahn-Verkehrstoten mitverantwortlich.

Das Museum für Sepulkralkultur widmet sich in der Ausstellungsreihe LAMENTO, die noch bis zum 15. März läuft, dem kollektiven und individuellen Erleben der Trauer, des Verlusts und des Gedenkens.

Franz Schuberts "Ave Maria" bleibt unbestritten das favorisierte Trauerlied der Deutschen. Doch auch ungewöhnliche Titel tummeln sich in den Top 10 der Trauerlieder, wie aus der alljährlichen Umfrage des Portals Bestattungen.de hervorgeht. So hat es im Jahr 2019 erstmals Wiz Khalifas gefühlvolle Rap-Ballade „See You Again“ unter die Top 10 geschafft. Das unter die Haut gehende Stück ist dem 2013 verstorbenen „The Fast And The Furious“ Hauptdarsteller Paul Walker gewidmet.

"Was heißt hier Heimat?": Das ist der Titel einer Dokumentation, die das MDR Fernsehen am Donnerstag, 9. Januar, um 22.35 Uhr ausstrahlt. Vorgestellt wird eine bosnisch-montenegrinische Familie, die in Deutschland nach Anknüpfungspunkten an die eigene Kultur sucht. Weinen am Grab inclusive.

Das im Jahr 1992 eröffnete Museum für Sepulkralkultur in Kassel erhält aus Bundesmitteln 50 Prozent der Investitionskosten (Gesamtkosten 14 Mio. Euro), die für die inhaltliche Neukonzeption der Dauerausstellung, energetische Sanierung sowie Erweiterung der Funktionsbereiche erforderlich sind.

Das weltweite Kerzenleuchten (Worldwide Candle Lighting) findet jährlich am zweiten Sonntag des Monats Dezember statt und hat sich in seiner jungen Geschichte bereits als Weltgedenktag der verstorbenen Kinder etabliert.

Am Totensonntag, den 24. November 2019, laden die Berliner Krematorien Baumschulenweg und Ruhleben zu einem Tag der offenen Tür in beide Häuser ein. Zum wiederholten Male haben die Bestatter-Innung und der Bestatter-Verband von Berlin und Brandenburg e.V. das Programm  zusammengestellt.

Mit neuen Öffnungszeiten geht die internationale Bestattungsfachmesse Funeraire Paris in diesem Jahr an den Start. Drei Tage hat sie geöffnet, und zwar von Mittwoch, 20. November, bis Freitag, 22. November, jeweils von 9.30 bis 19 Uhr.

Bestattungsfahrzeuge bekommen keine Ausnahmeregel zur Benutzung der Düsseldorfer Umweltspur, das hat die Stadtverwaltung auf die Anfrage eines Düsseldorfer Bestatters geantwortet. Hintergrund: Autos, in denen mehr als drei Personen sitzen, dürfen die Umweltspur als Fahrgemeinschaft nutzen.

Im November gibt es auch in diesem Jahr das traditionell breite Angebot an TV-Sendungen aus dem Themenbereich Tod und Trauer. Ein Beispiel: am 5. November um 21.45 Uhr strahlt hr Fernsehen den Beitrag "Mittendrin: Beim Bestatter" aus, für den „Hessenreporter“-Autorin Antonella Berta (Foto) eine Woche beim Bestatter verbrachte.

In Dublin hat ein Mann posthum für Gelächter aus der eigenen Beerdigung gesorgt. Er überraschte die Trauergemeinschaft mit einer Botschaft aus dem Grab.

Die Menschheitsgeschichte ist geprägt von Transformationsprozessen  und traumatischen Verlusterlebnissen. Naturkatastrophen, Kriege,  Unfälle, Flucht, Krankheit, Seuchen und das Alter konfrontieren den Menschen mit seiner Endlichkeit, mit dem Tod.

"Die happy end will eine offene, transparente und respektvolle Annäherung an die Tabuthemen Sterben, Tod und Bestattung in einem öffentlichen Kontext wagen“, erklärt Messeveranstalter Dieter Holhorst, der am Sonntag, 10. November, von 11 bis 17 Uhr zum vierten Mal zur „happy end“ einlädt.

Im Forum Ohlsdorf auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg sollen sich die Besucher unverbindlich einen Überblick unter anderem zu folgenden Themenbereichen verschaffen können: Bestattungen/Bestattungsformen, Hospiz- und Palliativversorgung, Sterbe- und Trauerbegleitung, Vorsorge, Pflege im Alter, Hilfe bei Demenz und vielen weiteren Themen.

Mit Spannung erwartet die Bestattungsbranche die 19. FORUM BEFA, die am Samstag, 21. September, von 9 bis 17 Uhr zum dritten Mal in der Maimarkthalle Mannheim stattfindet. Geschäftsführer Udo Gentgen: „Mit ihren genau 100 Ausstellern auf einer Gesamtfläche von über 10.000 qm ist die Mannheimer Ausgabe der FORUM BEFA deutschlandweit die größte Messe nach der BEFA in Düsseldorf“. Im Fokus der Messe stehen diesmal die Bestattungsfahrzeuge.
Mehr dazu in der kommenden Ausgabe der eternity, die Ende August erscheint.

Die Hansestadt Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die vielleicht schönste Stadt der Welt, ist das Ziel des 47. Bundesjuniorentreffens der Bestatter. Termin ist der 26. bis 29. September 2019; die Anmeldungen laufen.

Die Aufbahrung Verstorbener zu Hause war lange Zeit üblich, geriet dann in Vergessenheit. Zum einen liegt das daran, dass nur jeder Vierte im eigenen Zuhause verstirbt. Zum anderen wurden zunehmend mehr Aufgaben rund um die Versorgung und Bestattung Verstorbener in die Hände von Bestattern gelegt.

In der Regel müssen Verstorbene jedoch erst 36 Stunden nach Eintritt des Todes in eine Leichenhalle bzw. die entsprechenden Räumlichkeiten beim Bestatter überführt werden, um gekühlt aufbewahrt zu werden. Abweichende Fristen bestehen in Brandenburg und Sachsen (24 Stunden) sowie in Thüringen (48 Stunden). In Bayern legen die Kommunen die Fristen fest. Sondergenehmigungen für einen längeren Verbleib Verstorbener zu Hause können beantragt werden. Verstorbene dürfen darüber hinaus nach dem Tod in einem Krankenhaus oder Heim auch noch einmal nach Hause gebracht werden.

Im neu erschienenen Leitfaden "Abschied nehmen zu Hause" informiert Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, über die üblichen Abläufe nach einem Sterbefall zu Hause und gibt Ratschläge für einen persönlichen Abschied im vertrauten Umfeld.

Der Leitfaden erscheint im Rahmen der mittlerweile elfteiligen Reihe "Handeln in Zeiten der Trauer". Alle Leitfäden stellt Aeternitas kostenlos zum Download bereit (www.aeternitas.de)

Mit ihrer Mischung aus Fachkongress und begleitender Messe ist die LEBEN UND TOD bis heute deutschlandweit einzigartig. Dank ihrer lebensbejahenden Atmosphäre, ihrem vielseitigen Angebot für Fach- und Privatbesucher, prominenten Gästen und hochkarätigen Experten hat sich die Veranstaltung bundesweit Anerkennung erarbeitet. „Dieser Zuspruch hat uns dazu bewogen, nach zehn Jahren neue Wege zu gehen“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. Ab Oktober 2020 wird die Veranstaltung daher zusätzlich in Freiburg stattfinden.

Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von "alt" sprechen? Wer ist also wo wann alt?

Die Ausstellung „GREY IS THE NEW PINK“ im Weltkulturen-Museum in Frankfurt betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlichen, künstlerischen sowie persönlichen und individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den

individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.

In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftler, Künstler und Lyriker, aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema in Fotografien, Filmen,

Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an.

Die Ausstellung ist bis zum 1. September zu sehen. Alle Infos unter www.weltkulturenmuseum.de

Weltweit etwa 800.000 Menschen nehmen sich pro Jahr das Leben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Global Burden of Disease“, die Mortalitätsdaten aus 195 Staaten auswertet. In absoluten Zahlen ist das ein Höchststand. Berücksichtigt man jedoch das Bevölkerungswachstum der Menschen, ist die Suizidrate von 1990 bis 2016 um etwa ein Drittel gesunken.

Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Münster muss eine Pflegeheimbewohnerin ihre Bestattungsvorsorge nicht auflösen, um Pflegewohngeld zu erhalten. In dem aktuellen Fall (Az.: 6 K 4230/17) haben die Richter anders als die zuständige Sozialbehörde einen Bestattungsvorsorgevertrag in Höhe von 10.500 Euro für eine Erdbestattung für üblich gehalten. Den Vertrag aufzulösen hätte laut Gericht für die Klägerin eine unzumutbare Härte bedeutet.

Das geringe Einkommen der Antragstellerin dürfe nach Ansicht der Richter nicht dazu führen, die Gestaltungswünsche und Kosten für ihre Bestattung einzuschränken - etwa bis auf Sozialhilfeniveau. Die Grenze des Angemessenen sei erst bei völlig überzogenen oder luxuriösen Wünschen überschritten. Auch dass der Vertrag eine finanzielle Reserve von knapp 1.000 Euro für mögliche zukünftige Preissteigerungen enthalte, sei nicht zu beanstanden.

Die Friedhöfe in Rheinland-Pfalz zeichnen sich durch eklatante Gebührenunterschiede aus. Das hat eine aktuelle Studie des Steuerzahlerbundes und der Verbraucherinitiative Aeternitas ergeben, bei der die Friedhofsgebühren der 60 größten Kommunen untersucht wurden.